Zur Zeit begegnet mir das Thema Mut auf Schritt und Tritt.

Das „maaS Magazin“ hat in No.12 dem Mut sogar eine eigene Ausgabe gewidmet.

Mut etwas völlig Neues zu beginnen.
Mut meine Meinung kund zu tun. Nichts wegzulassen um des lieben Friedens Willen oder
Mut zur äußeren Veränderung zu haben.

Am Sonntag trage ich FRAU

Dieses Manifest entstand tatsächlich an einem Sonntag. Bei der Auswahl meiner Garderobe -was ziehst Du heute an-? durchfuhr mich der Gedanke ROCK!

Warum eigentlich nicht!

Sehr lange hatte ich keinen Rock mehr getragen. Na ja, Hosen sind einfach praktischer und meine Auswahl ist definitiv größer. An besagtem Sonntag entschied ich mich jedoch dagegen und startete gleichzeitig mein Projekt

Am Sonntag trage ich FRAU

Unmissverständlich wurde mir dadurch bewusst: ich bin als Frau (zumindest in unserem Land) prädestiniert, mit meinem Erscheinungsbild zu spielen. Bisher hatte ich keinen Gedanken daran verschwendet, fand aber großen Gefallen daran.

Am Sonntag trage ich FRAU

Was wird wohl meine beste Freundin dazu sagen? Mutig erzählte ich ihr von meinem Vorhaben und eine lebhafte Diskussion begann.

Ja, wir könnten schon öfter Röcke/Kleider tragen, ich möchte mich jedoch nicht (mehr) über meine Garderobe definieren bzw. definieren lassen.

Oh, das war ein ganz anderer, als mein Gedanke zu

Am Sonntag trage ich FRAU

Nachdenkens wert jedoch allemal.

Seit dem Jahr 1800 bemühen wir Frauen uns in den verschiedensten Frauenbewegungen um Gleichberechtigung. Die Emanzipation ist bis heute ein fortschreitender Prozess und (leider) immer noch nicht abgeschlossen. Die schnell wandelnde Berufswelt fordert und fördert uns Frauen gleichermaßen.

Berufe, die über viele Generationen nur von Frauen ausgeübt wurden sind heutzutage auch für Männer zugänglich und umgekehrt. Ich denke hierbei an den Beruf der Hebamme zum einen oder an die Ausübung des Bäckerhandwerks zum anderen.

Hier gibt es selbstverständlich Kleiderordnungen bzw. gesetzliche -vorschriften.

Mein Fokus in punkto Garderobe liegt in erster Linie auf dem privat Alltäglichen und was die Mode uns Frauen anzubieten hat.

Je nach Persönlichkeit beeinflusst diese das tägliche Leben.

Mit unserem Erscheinungsbild zeigen wir jedoch -meist unbewusst- auch unseren Charakter. Mit der Farbkombination unserer Garderobe signalisieren wir dem Umfeld auch unsere Stimmung und Gefühlslage; denn jede Farbe hat ihre eigene Schwingung.

Sehr sensible Menschen nehmen diese wahr.

Schon Goethe hat mit seiner Farbenlehre auf die Bedeutung der Farben hingewiesen.


https://de.wikipedia.org/wiki/Farbenlehre_(Goethe)

 

Doch zurück zum

Am Sonntag trage ich FRAU

Dieser Tag ist nach wie vor etwas Besonderes und wird es für mich (vielleicht auch für dich) immer bleiben.

Ich nehme diesen zum Anlass, mich ganz bewusst auf mein Frausein zu konzentrieren. Dazu gehört auch meine Garderobe.

Jede Veränderung, egal in welchem Lebensbereich, bedarf eines klar definierten Anfangs und dieser ist für mich

Am Sonntag trage ich FRAU

Ehrlich, ich bin stolz auf mich, selbstbewusst neue Wege zu gehen.

Der Anfang ist gemacht.

Gehst Du mit?

 

Dieser Beitrag liest sich auch ganz besonders schön, schau doch mal! 

 

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